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Im Theater Pavillon Luzern: 27. Oktober bis 5. November 2016

 

Der nackte Wahnsinn

Zum 20jährigen Bestehen mokiert sich Theater Bagasch   über die „Schlangengrube Theater“: Die Truppe eines Tourneetheaters steht mit ihrer Komödie unmittelbar vor der Premiere – und nichts klappt. Kein Wunder, dass nicht nur die Nerven des Regisseurs blank liegen. Und dabei hätten alle mit der äusserst turbulenten Farce, die sie proben, mehr als genug zu tun: Die Haushälterin Mrs. Clackett will einen ruhigen Nachmittag verbringen, da tauchen voneinander unbemerkt der Immobilienmakler mit seiner Geliebten und dann auch noch die Hausbesitzer auf.

 

Der britische Dramatiker Michael Frayn zeigt in drei Akten anhand der immer gleichen Szenenabfolge, wie sich die Truppe zunächst mit der Generalprobe abmüht. Dies aus der Perspektive des Zuschauerraums. Es folgt mit dem zweiten Bild dieselbe Szene ein paar Vorstellungen später, aber von hinten, bei gedrehtem Bühnenbild. Das dritte Bild zeigt schliesslich die Szene an einer der letzten Vorstellungen des Stücks, wieder aus der Zuschauerperspektive. Dabei werden die Mechanismen des Theaters ebenso offengelegt wie die Zerbrechlichkeit des Lebens, denn die zwischenmenschlichen Spannungen innerhalb des Ensembles haben immer wieder unvermutete Auswirkungen auf den Vorstellungsverlauf. Der nackte Wahnsinn!

 

 

Regie

Dieter Ockenfels

 

Regieassistenz

Vera Hodel

 

Spiel

Heike  Freiesleben

Monica Gasser Weickart

Benjamin Gisi

Knut Kaulitz

Fiona Limacher

Federico  Mattiaccia

Oliver Meyer

Marisa Siegenthaler

Martin Studer

 

 

 
Kostüme           Fabienne Estermann

Bühnenbild     Fabio Bernasconi

Licht                    Martin Brun und Fabio Bernasconi

Grafik                 Malou  Ockenfels

 

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