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Wir sind noch einmal davongekommen

 

Thornton Wilders schräges Drama  lässt die Urfamilie Antrobus in drei Akten drei Megakatastrophen überleben: die Eiszeit, die Sintflut und den Zweiten WeltkriegDas Bizarre des Stücks liegt darin, dass Vater, Mutter, Sohn und Tochter aus der Jetztzeit stammen und das Stück zudem als Theaterprobe mit einigen ironischen Brüchen daherkommt. Solche Metaebenen verleihen dem Spiel ein postmodernes Setting, in dem Flüchtlinge wie Homer, Musen und Moses, Heute-Leute wie Wahrsagerin, Strandhäschen und Fernsehreporter ihren skurrilen Platz finden. Es ist bei Wilder dieser Glaube an Dichter und Denker, dieser alles verdrängende Positivismus, der den Menschen, bei aller Durchwurstelei, letztlich rettet.  

 

Mitwirkende 

Spiel                                Sarah Arnold, Edith Gsteiger, Nathan Günthert, Rea Keller, Vera Lichtsteiner,  Ruth N. Meier, Romano Slanzi, Melanie Steinmann, Christian Thalmann, Jamie van Duuren, Mira Werner, Irène Würsch

 

Kostüme                           Rea Keller

Bühne                               Fabio Bernasconi

Lichtkonzept                     Martin Brun, Fish & Light

Lichtführung                     Philipp Kron

Grafik                               Cyrill Siegrist

 

Regie                                Dieter Ockenfels

 

Mittwoch, 30. Oktober 2019, 20 h, Premiere

Donnerstag, 31. Oktober 2019, 20 h

Freitag, 01. November 2019, 15.00 h

Freitag, 01. November 2019, 20 h

Samstag, 02. November 2019, 20 h

Sonntag, 03. November 2019, 17 h, Derniere

 

Aufführungsort: Theater Pavillon Luzern

Spelteriniweg 6
6005 Luzern

Bus Nr. 6, 7,oder 8 bis «Weinbergli».

 

Parkplätze bei Kantonsschule Alpenquai

Reservation hier klicken (ab 1. September 2019)